• Robin Drummond

Gewinn erzielen? Oder die Welt verbessern? Wir wollen beides!

Updated: Sep 22


Ein profitables Geschäftsmodell, das die Welt verbessert. Diese Kombination war für mich ausschlaggebend, als ich mich dafür entschieden habe, ein Startup zu gründen. Gleiches gilt für meinen Mitgründer Julian und unser Team.




Die Unternehmens-DNA von uns ist ein Happy Ocean

Mit Happy Ocean Foods ist es uns gelungen eine Geschäftsidee zu verfolgen, die uns das ermöglicht. Die “Sustainable Development Goals” sind ein top Wegweiser, um seine Aktivitäten als Startup systematisch einzuordnen. Wir wollen mit Happy Ocean Foods auf vier der 17 Ziele einzahlen. Auf das Nachhaltigkeitsziel “Leben unter Wasser” möchte ich heute eingehen. Es ist in unserer Unternehmens-DNA verankert. Nicht umsonst haben wir uns für den Namen Happy Ocean Foods entschieden. :-)







Einen nachhaltigen Impact zu schaffen ist in unserem Geschäftsmodell inhärent. Ein großer Unterschied zu CSR-Maßnahmen - wie wir finden. Unser Geschäftsmodell hat eine doppelte Speerspitze. Ökonomisch & ökologisch getrieben.


Eine acht Gramm schwere, pflanzliche Garnele gegen die Überfischung


Mit jeder Happy Ocean Garnele, die wir verkaufen, machen wir dich und die Meere ein bisschen glücklicher. Jetzt fragst du dich vielleicht: Was macht eine acht Gramm schwere, pflanzliche Garnele gegen 95 Millionen Tonnen gefangenen Fisch im Jahr? Die Antwort ist: den Anfang. Denn irgendwo muss man anfangen. Und genau das tun wir. Mit unseren glücklichen Garnelen aus Pflanzen. Sobald wir mit unserem Geschäftsmodell skalieren, wird das einen ganz klaren und messbaren ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Warum dieser so wichtig ist und wie wir ihn quantifizieren können? Das erzählen wir dir gerne in diesem kurzen Tauchgang:



Beim Nachhaltigkeits-Ziel “Leben unter Wasser” geht es uns in erster Linie, um die riesige Problematik der Überfischung. Wusstest du, dass 30 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände schon überfischt und 60 Prozent in wirklich ernsthafter Gefahr sind? Die ökologischen Konsequenzen liegen auf der Hand. Manche Arten sind so befischt, dass sie in einigen Gebieten am Rand der Ausrottung stehen, wie z.B. der Lachs, Kabeljau oder Thunfisch. Ein solch magisches Ökosystem wie die Weltmeere, sollten wir nicht so aus dem Gleichgewicht bringen.


Trotzdem haben die Menschen in Deutschland 2019 mehr Fisch und Meeresfrüchte gegessen als im Vorjahr. Der Pro-Kopf Verbrauch lag bei 13,3 kg im Jahr und entspricht einem Anstieg von ca. 5 Prozent. (Quelle FIZ 2019). Es ändert sich also nichts im Konsumverhalten. Aber warum?


Warum ändern Menschen ihr Konsumverhalten nicht?


Wenn man mit der Zielgruppe spricht - was wir getan haben - liegt es aus Verbrauchersicht daran, dass es den Menschen nun mal sehr schwer fällt ihre Essgewohnheiten zu ändern, obwohl sie wissen, dass es drastische ökologische Folgen hat. Verzicht funktioniert also nicht. Was kann dann funktionieren? Wir denken: ein neuer Genuss. Und zwar plant-based.


Für jedes Kilogramm Happy Ocean Garnelen das anstelle von Garnelen gegessen wird bedeutet das, dass sich ein Kilogramm Garnelen von der Überfischung erholen kann.

Neben der Überfischung an sich, kommt es auch aufgrund der industriellen Fangemethoden zu einem Problem. Und zwar dem Beifang. Bei Garnelen wird mit sogenannten Schleppnetzen gefangen. Hier landen Tiere im Netz, die man eigentlich gar nicht im Netz haben will. Dabei handelt es sich um erhebliche Zahlen. 


Pro Jahr werden weltweit rund 95 Millionen Tonnen Fisch gefangen. Dabei wird rund 40 Millionen Tonnen Beifang in Kauf genommen.

100 Millionen Haie und Rochen enden pro Jahr als Beifang. 300.000 Wale und Delfine, so eine Studie von Greenpeace. Auch weitere Tiere wie Meeresschildkröten, Schollen, Seesterne und viele Andere sind betroffen.

In der Garnelen-Fischerei ist der Beifang am höchsten: Außer den Shrimps landen hier meist mehr als 80 Prozent andere Arten im Netz. Gemäß statistischen Erhebungen, kommen für ein Kilogramm Shrimps, fünf bis 20 Kilogramm Beifang mit in die Netze.


Für jedes Kilogramm Happy Ocean Garnelen, das anstelle von Garnelen gegessen wird, bedeutet das, dass fünf bis 20 kg Beifang überleben kann.



Welchen Impact leisten wir ganz konkret in ein paar Jahren?


Je mehr Happy Ocean Garnelen also konsumiert werden, umso besser für die Überfischung, den Beifang und unsere Weltmeere. Und wie sieht der Impact von Happy Ocean Foods dann ganz konkret in ein paar Jahren aus? Allein in Deutschland werden im Jahr 50.000 Tonnen Garnelen gegessen. Wenn davon nur ein Anteil von z.B. fünf Prozent plant-based wäre, wären das bereits 2.500 Tonnen Happy Ocean Garnelen. Also 2.500 Tonnen weniger Garnelen, die überfischt werden. Das sind ungefähr 250 Millionen Garnelen. Dies auch für den Beifang berechnet, bedeutet 12.500 bis 50.000 Tonnen weniger Beifang. Das sind mehrere hunderttausend gerettete Tiere, wie Delfine, Wale, Haie, Meeresschildkröten und viele Mehr. Das ist Artenschutz auf die leckere Art.


Mit unseren Happy Ocean Garnelen machen wir für die Garnelen den Anfang. Doch weitere glückliche Fische und Meeresfrüchte aus Pflanzen werden folgen, die auch andere Arten im Wildfang und noch mehr Beifang retten werden. Das ist Teil unserer Mission. Ein Happy Ocean.


Quellen:


https://blog.wwf.de/beifang-shrimps/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schleppnetzfischerei
https://www.greenpeace.de/themen/meere/beifang
https://de.whales.org/2019/04/04/ueberfischung-der-meere/
https://www.fischinfo.de/index.php/presse/pressemeldungen/5025-fisch-und-meeresfrüchte-erzielen-rekordumsatz
https://www.greenpeace.de/themen/meere/grundschleppnetzfischerei
https://ourworldindata.org/seafood-production#global-seafood-production 
https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Beifangreport_Deutsche_Zusammenfassung.pdf 




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